Ein etwas anderer 1. Mai wurde uns präsentiert – ein 7-Arret in Dingen / Nähe Brunsbüttel.

Mit strahlendem Sonnenschein wurde man geweckt, mit ebensolchem sind wir nach Dingen gefahren. Am 1. Mai, gegen 08.00 Uhr starteten wir. Wir, das waren Erika + Ferenc S., Peter B. und Eve J.

Doch der strahlende Sonnenschein wandelte sich, je mehr wir uns Dingen näherten, in Wolken…. und Regen. Ein Tiefschlag für unsere Laune ? Nein, noch waren wir frohen Mutes, denn dieser Ort wurde u.a. glatt durch ein herrliches Boulodrom mit anliegendem „Boule-Häuschen“ verschönt. Sehr hübsch anzusehen. Wir trafen auch gleich auf Michael + Beate, welche schon ( wetterfest ) einen Tag zuvor angereist waren und per Wohnmobil dort übernachtet hatten. Mutig, denn der Wind pfiff uns derart um die Ohren, dazu Dauerwolken und Regen- aber die schon am Platz befindlichen Spieler machten alles wieder wett, jeder hatte supergute Laune mitgebracht, man traf viele Freunde aus vielen Clubs.

Vertreten waren u.a.: ABIS Raisdorf, Boulefreunde Büsum, Heide, HRC, Krabbenbouler, Kronshagen, Lemsahler SV, Lufthansa SV, Nebenbouler Kiel, Nordseebouler, NPC, Oelixdorf, PF-Dingen, Pétanque-Sport.de, Rindboule Heide, Torpedo Rote Sau, West-P-Tank.

Einschreibung war 09.30 Uhr, Start ca. 10.15 Uhr
Tja, das war schon sehr viel. Es wurde Super-Meleé gespielt, jedes Team hatte 1 Std. Zeit zum Spiel, gab es danach einen Gleichstand ( z.B. 10:10) gab´s ein Stechen ( 2 Aufnahmen), auch unter Zeitlimit. Als „ Markenzeichen“ für den Beginn oder Ende einer Runde diente eine Autohupe, sehr gut zu hören – smile – und sehr effektvoll.!

Man kam nur kurz zum einspielen – was etwas anders ausartete auf diesen Plätzen, Eine Seite: alle Bouleplätze aus Kiesgemisch….die Kugeln liefen sehr langsam, man mußte eh Portér spielen. Andere Seite: Sand, Steine, tiefer Sand, große Steine – alles. Auch dort mehr im Portér zu spielen, denn keine Kugel rollte.

Was sich aber durch den steten Nieselregen auch im Laufe des Tages änderte, es wurden 6 Runden gespielt und mit fast jedem Spiel veränderte sich der Boden. Die Plätze mit dem Kiesgemisch…. Auf einmal rollten die Kugeln schneller, auf den Sandplätzen , Plopp, die Kugeln „ standen“ und wollten z.T. nicht weiter – aber egal, es machte doch viel Spaß.

Obwohl uns das Wetter wirklich einen Strich durch den Tag machte – wurde viel gelacht und gescherzt, jede freie Minute ausgekostet sich schnell einen heißen Kaffee zu holen. Mittags wärmten uns heiße Würstchen, nebst Kartoffel- und Nudelsalate, belegte Brötchen gab´s eh immer wieder zwischendurch. Das kleine Vereinshäuschen war immer wieder der Treff für alle „Bibbernden“ und „Zitternden“, ja, auch für die „Hartgesottenen“ wie mich war das doch etwas zu viel – wir hätten mal alle unsere dicken Winteranoracks mitnehmen sollen….

Vergessen konnte man die Kälte auch bei dem Kuchen, der nachmittags präsentiert wurde. Von selbstgemachtem Sand- und Zitronenkuchen, bis hin zur Bananentorte mit Sahne – alles war lecker. Für viele wurde aber auch schon der Pastis, Rot- und Rosewein zum Gaumenschmaus – und gegen die Kälte ja auch sehr gesund.!!!

Gegen 19.00 Uhr waren wir fertig ( im warsten Sinne des Wortes !? )Es gab noch die wertvolle Siegerehrung und dann ging es wieder ab nach Hause.

Lemsahl dankt dem Dingener Verein sehr für die gezeigte Gastfreundschaft. Liebevoll bis ins Detail programmiert, mit viel Erfolg und Können gemeistert. Lydia, tausend Dank für Dein Kuchenrezept – werde es demnächst ausprobieren, auch wenn es eine Kalorienbombe ist….

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei euch… bitte wieder mit Sahne …aber ohne Regen!

Allez les Boule
Eve J

2010 05 01 Hoch im (kalten) Norden……7-Arrête in Dingen

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